news tour band history photo shop guest links Press contact
media

DISCOGRAPHY VIDEO SOUND LYRICS

 

Macbeth (2006)

Abendmahl
Komm mit mir
Lauf
Der Fährmann
April
Der Sturm
Bomber
Der Wanderer
Macbeth



 

Gotteskrieger (2009)

Unter dem Beil
Hunde wollt ihr ewig leben
Das Boot
Golgatha
Vater
Gotteskrieger
Maikäfer flieg
Mein kleiner Soldat
Totentanz
Am Grab


 

Abendmahl

Gesucht nach Dir hab ich seit vielen Jahren
Durch Dich will ich die Männlichkeit erfahren
Einst als Fleisch bist Du für mich geboren
Nun zum Gemahl hab' ich Dich erkoren

Der Tag, er endet leise auf dem Bauerngut
Der Tisch gedeckt, im Herd lodert heiße Glut
Ruß und Blut verschmiert die fensterlosen Wände
Blitzender Messerstahl im Klammergriff der Hände

Komm her und sei mein Gast
Ich segne, was Du mir bescheret hast
Ein Hochgenuß ist Deine Qual
Dein Leib wird jetzt zum Abendmahl

Hier endet Deines Lebens kurzer Lauf
Doch Deine Seele nehm' ich in mir auf
Vorbei ist nun die Zeit von Angst und Leid
In mir vereint sind wir bis in alle Ewigkeit

Biß für Biß genieß' ich diese wilde Kraft
Aus den Wunden leck' ich Deinen Lebenssaft
Ein letztes Zucken – die Uhr steht still
Unsterblichkeit – ein Rausch, der niemals enden will

Komm her und sei mein Gast
Ich segne, was Du mir bescheret hast
Ein Hochgenuß ist Deine Qual
Dein Leib wird jetzt zum Abendmahl

nach oben

Komm mit mir

Bleiern ist die Zeit, Angst sinkt dumpf herab
Verloren im Tal der Schatten, langsam stirbt der Tag
Die Suche nach dem Sinn, von Zweifeln zerfressen
Mit dem Tod im Arm, ins Land des Vergessens

Komm mit mir
Erlösung schenk´ ich Dir

Siehst Du das Bild im Spiegel, vor dem Dir graut?
Vom Rausch besessen, selbst die Stille ist zu laut.
Totgeborene Träume, verraten und verführt
Spürst Du den Finger des Todes, wie er Deine Brust berührt?

Komm mit mir
Erlösung schenk´ ich Dir

Nur ein schneller Schritt, ein Augenblick
Ein kurzer Trip trennt Dich vom Glück
Ich warte schon, reich´ mir die Hand
Siehst Du es vor Dir, das gelobte Land?

Komm mit mir
Erlösung schenk´ ich Dir

nach oben

Lauf

Ich folge deiner Fährte wie der Jäger dem Wild
Dein unschuldiger Körper mein Verlangen stillt
Deine Füße schmerzen von zerbrochenem Glas
Wie ein tollwütiger Hund leck ich das Blut vom Gras

Hörst du mich, ich bin hinter dir
Deine Angst weckt die Lust in mir

Lauf, lauf!
Versuch zu fliehen –
Doch du entkommst mir nicht!

Hecktisch tasten deine wunden Hände
Fingernägel krallen sich tief in Kellerwände
Kein Flehen beendet unser schönes Spiel
Knie nieder und bring mich an mein Ziel

Spürst du mich, ich bin über dir
Deine Angst weckt die Lust in mir

Nur noch ein Augenblick, dann ist die süße Qual vorbei
Meine Hand an deiner Kehle erstickt den letzten Schrei
Ewige Dunkelheit verschlingt dein Lebenslicht
Dein Gesicht verwelkt, mit starrem Blick dein Auge bricht

Lauf, lauf!
Du glaubst, du rennst –
Doch du rührst dich nicht!

nach oben

Der Fährmann

Wenn im Herbst die grauen Nebel ziehen,
am Horizont die Wolken fliehen
Wenn die Tage kommen ohne Licht,
wo kein Morgen die Nacht zerbricht

Fährmann, Fährmann bring mich heim
Diesen Weg kennst nur Du allein
Fährmann, Fährmann bring mich heim
Laß mich Dein Begleiter sein

Dann schlepp ich mich zum Uferrand,
den Lohn für Dich in meiner Hand
Mit den Wellen fließt das Leben fort
Trag meine Seele an den dunklen Ort

Fährmann, Fährmann bring mich heim
Diesen Weg kennst nur Du allein
Fährmann, Fährmann bring mich heim
Laß mich Dein Begleiter sein

Durch die Finger rinnt der Zeitensand
Blinde Augen sehen fernes Land
Führe Dein Boot durch das Gischtgewühl,
die andere Seite ist mein Ziel
Wenn Glockenschlag mein Antlitz bleicht
Geleit mich hinüber in das Schattenreich
Wenn Dunkelheit verschlingt die ganze Welt
Nichts mich mehr am Leben hält

Fährmann, Fährmann bring mich heim
Diesen Weg kennst nur Du allein
Fährmann, Fährmann bring mich heim
Laß mich Dein Begleiter sein

nach oben

April

Ein trüber Morgen kalt und grau
Wolken verstecken des Himmels Blau
Ich weiß heute werde ich sterben
Und mein Name nie vergessen werden
Das graue Haus kommt immer näher
Es schält sich aus dem Morgennebel
In der Luft riecht es nach Regen
Doch heute wird es mehr als diesen geben

Gnadenlos...Atemlos
Mit dem letzten Schrei ist es vorbei

Schwarz gewandet wie der Tod
Mein Weg färbt sich vom Blut ganz rot
Ich habe die Macht Euch zu richten
Nun bin ich wie Gott und kann Euch vernichten
Raum für Raum schieß ich Euch nieder
70 Schuss lang immer wieder
Ich sehe die Angst in Euren Augen
Menschen die mir einst vertrauten

Gnadenlos...Atemlos
Mit dem letzten Schrei ist es vorbei

Es war kein Traum, es war kein Spiel
Euch zu töten war mein Ziel
Ihr fragt Euch nun, was war der Grund
doch fest verschlossen bleibt für immer mein Mund
Nun ist es still, es ist vollbracht
Im Lauf nur noch ein Schuss
Hab mich zu Eurem Richter gemacht
Nun komme ich zum Schluss

Vorbei, es ist vorbei......

nach oben

Der Sturm

Siehst du die Wolken die sich drohend türmen
Stark das Meer das der Sturm zerwühlt
Blick in die Augen die der Hass geblendet
Ergreif die Hand die den Schmerz nicht mehr fühlt
Spürst du den kalten grauen Atem
Der Leben frisst und Tod gebärt
Der mächtig ist im Wahn des Wütens
Und stets nach neuen Opfern giert

Ihr sät Wind und erntet Sturm

Wenn kaltes Grauen deine Seele würgt
Wenn du die Bilder siehst
Wo Kinderhände hilflos Gräber graben
Und Giftgas in die Lungen schießt
Wo kaltes Blut auf Kriegsmaschinen
Von falschen Helden stumm erzählt
Von Syphillis auf Feldlatrinen
Wo sich die Haut vom Knochen schält

Ihr sät wind und erntet Sturm

nach oben

Bomber

Ferner Donner rollt drohend heran
Menschen fliehen im wilden Wahn
Geschütze brüllen durch die Nacht
das der Todesengel wieder lacht
Bomben fallen in wilder Wut
das Krachen nimmt bald jeden Mut
Gesichter vor Entsetzen entstellt
Keiner begreift diese brennende Welt

Bomber über der Stadt
Der Tod fällt tausendfach herab
Bomber über der Stadt

Kinder schreien in der Dunkelheit
Sekunden werden jetzt zur Ewigkeit
Blutige Hände flehen den Himmel an
Doch kein Ende nimmt dieser Teufelswahn
Die Welt scheint ein einziges Flammenmeer
Immer größer wird das dröhnende Todesheer
Die Welt leuchtet im gespenstischen Licht
Der Tod lächelt mit bleichem Gesicht

Bomber über der Stadt
Der Tod fällt tausendfach herab
Bomber über der Stadt

nach oben

Der Wanderer

Schwarz verhüllt liegt das Land
Gequält, geknechtet von meiner Hand
Ich bin gekommen um Euch zu zerschmettern
Um Euch zu erlösen von falschen Göttern
Ich säe Zwietracht in Euren Reihen
Welch eine Freude wenn Brüder sich entzweien
Zum Abschied noch mein finsteres Lied erklingt
wenn die Welt stumm in den Abgrund sinkt

Ich habe tausend Namen und mehr als ein Gesicht
Wo ich meinen Schatten werfe da stirbt das Licht

Ich komme aus der Dunkelheit
Und wandere lang schon durch die Zeit
Ziehe ein Spur aus Angst und Leid
Und sammle Eure Seelen für die Ewigkeit

Ich war schon da bevor Eure Welt geboren war
Krieg, Brand und Pest sind meine treue Schar
Heere von Millionen knieten vor mir im Staub
Ich ließ sie fallen wie der Herbst das Laub

Ich habe tausend Namen und mehr als ein Gesicht
Wo ich meinen Schatten werfe da stirbt das Licht

Ich komme aus der Dunkelheit
Und wandere lang schon durch die Zeit
Ziehe ein Spur aus Angst und Leid
Und sammle Eure Seelen für die Ewigkeit

nach oben

Macbeth

Teufelsomen machten Deine Seele blind
Blindwütige Machtgier verhalf Dir zum Sieg
Kein Lichtstrahl dringt durch Deinen finsteren Geist
Mit Blut besudelt Du alles an Dich reißt

Macbeth - wahnwitziger Tyrann
Macbeth - das ist Dein Untergang

Vielfacher Mord, Wahnsinn und Geisterspuk
Zeichnen Deinen unheilvollen Weg
Besiegelt war Dein Schicksal mit der Wut die Du entfachst
Du wirst der Rache nicht entfliehen

Macbeth - wahnwitziger Tyrann
Macbeth - das ist Dein Untergang

Die Zeit der Furcht wird bald zu Ende sein
Der Rächer naht, die Angst macht Dich krank
Dein schwarzes Blut fängt zu sieden an
Dein Kopf wird enden auf den Schwert der Gerechten

Macbeth - wahnwitziger Tyrann
Macbeth - das ist Dein Untergang

nach oben

 

UNTER DEM BEIL

Auf dem Schafott, zum Schicksal werdend,
drohend dein Lebenswerk steht.
Zum Morgenhimmel empor gestreckt,
vom kalten Ostwind umweht.
Deinem Geiste entsprungen,
zum schnellen Töten erdacht,
nun wirst du selber dort enden -
die Menge johlt und lacht.

Asche zu Asche, Staub zu Staub,
unter dem Beil fällt dein stolzes Haupt.

Stählern, aus schwindelnder Höhe,
schneidend scharf fällt es herab.
Der Henker ist zufrieden,
der erste Kopf ist ab.
Unter Jubel rollt das Haupt
in einen Korb aus Weidengeflecht.
Der Pöbel ist am Toben,
er hat jetzt Blut geleckt.

Asche zu Asche, Staub zu Staub,
unter dem Beil fällt dein stolzes Haupt.

Mit tonnenschweren Schritten,
langsam durch der Ketten Last,
schreitest du durch die Menge,
die besessen ist vom Hass.
Aus Schmerz zum Verräter geworden,
den nahenden Tod im Gespür,
hunderte Menschen stehen dir
ein letztes Mal Spalier.

Asche zu Asche, Staub zu Staub,
unter dem Beil fällt dein stolzes Haupt.

nach oben

HUNDE, WOLLT IHR EWIG LEBEN?

Totenstarre lähmt das Land,
der Feind hat uns fast überrannt.
Leichen türmen sich in Gräben,
es geht nur noch ums Überleben

Vorwärts -
mit dem Tod im Genick...
Vorwärts -
denn es gibt kein Zurück.

Hunde, wollt ihr ewig leben?
Kampflos euch dem Feind ergeben?
Oder wollt ihr kämpfend sterben?
Sich bis zum letzten Manne wehren?

Dreckverkrustet, blutverschmiert,
im Stacheldraht wie Vieh krepiert
Schwer verwundet schreien Soldaten,
an denen schon die Ratten nagen.

Vorwärts -
mit dem Tod im Genick...
Vorwärts -
denn es gibt kein Zurück.

Hunde, wollt ihr ewig leben?
Kampflos euch dem Feind ergeben?
Oder wollt ihr kämpfend sterben?
Sich bis zum letzten Manne wehren?

Donner lässt die Luft erzittern,
Fetzen fliegen, Knochen splittern.
Der Feind rennt an mit voller Wucht,
Kugeln peitschen durch die Luft.

Vorwärts -
mit dem Tod im Genick...
Vorwärts -
denn es gibt kein Zurück.

Hunde, wollt ihr ewig leben?
Kampflos euch dem Feind ergeben?
Oder wollt ihr kämpfend sterben?
Sich bis zum letzten Manne wehren?

nach oben

DAS BOOT

Der Tag ist grau und wolkenschwer, stürmisch geht die See.
Der Regen peitscht uns ins Gesicht, die Brandung glänzt wie Schnee.
Plötzlich ruft der Posten - Rauchfahne voraus !!!
Wir gehen jetzt auf Sehrohrtiefe und schicken die Aale raus.

Feuer !!! Feuer frei !!!
Feuer !!! Feuer frei !!!

Angespannte Stille, bis es endlich kracht.
Wir haben unsere Aale genau ins Ziel gebracht.
Schwer getroffen sinkt das Schiff mit stählernem Geschrei,
reißt alles mit sich in die Tiefe, gleich ist es vorbei.

Auf dem Weg nach unten - nackte Angst macht sich breit.
Auf dem Weg nach unten - in die Ewigkeit...
Auf dem Weg nach unten - die Luft wird langsam knapp.
Auf dem Weg nach unten - in euer nasses Grab...

Das Boot hat gute Jagd gemacht, es geht der Heimat zu.
Der Feind hat uns längst entdeckt und läßt uns keine Ruh`.
Wasserbomben, die Spanten krachen und das Licht geht aus,
wir sacken immer tiefer und kommen nicht mehr raus.

Auf dem Weg nach unten - nackte Angst macht sich breit.
Auf dem Weg nach unten - in die Ewigkeit...
Auf dem Weg nach unten - die Luft wird langsam knapp.
Auf dem Weg nach unten - in unser nasses Grab...

nach oben

GOLGATHA

Heiß brennt die Sonne auf dein geschundenes Fleisch,
eine Krone aus Dornen schmückt dich einem König gleich.
Siehst du den Pöbel, der sich labt an deinem Leid?
Die Peitsche knallt auf deinen Rücken und der Schinder schreit:
 
Weiter !!! Geh`Weiter !!!

Schwerer noch und schwerer wird des Balken Last,
sie treiben dich zur Eile, gönnen dir keine Rast.

In Golgatha, wo die Kreuze stehen,
wird dein Weg zu Ende gehen.
Golgatha, Ort voller Schmerz,
hier am Kreuz verstummt dein Herz.

Deine letzten Schritte, der Berg ist schon in Sicht,
dein blutiger Körper zittert unter des Balken Gewicht.
Mit schwerem Schlag saust der Hammer nieder,
treibt die Nägel ins Fleisch immer tiefer.

Dein gequälter Leib ist nun ans Kreuz geschlagen,
von oben schaust du jetzt herab und hörst sie klagen.

In Golgatha, wo die Kreuze stehen,
wird dein Weg zu Ende gehen.
Golgatha, Ort voller Schmerz,
hier am Kreuz verstummt dein Herz.

nach oben

GOTTESKRIEGER

Lange hab ich gewartet, endlich ist es soweit:
ich trage das Verderben geschnürt an meinem Leib.

Ich bin ein Gotteskrieger in tödlicher Mission,
ein Platz im Himmelreich, das ist mein Lohn.
Ich werde alle töten, die ohne Glauben sind,
in ihrem Blute waten, das auf den Boden rinnt.

Wenn ihr nur wüsstet, wer da vor euch steht:
ich bin Gottes Rache, zum Fliehen ist es zu spät.

Ich bin ein Gotteskrieger in tödlicher Mission,
ein Platz im Himmelreich, das ist mein Lohn.
Ich werde alle töten, die ohne Glauben sind,
in ihrem Blute waten, das auf den Boden rinnt.

Vor meinen Augen färbt sich alles rot:
Blut, zerfetzte Leiber ? mein Glück bringt euch den Tod.

Ich bin ein Gotteskrieger in tödlicher Mission,
ein Platz im Himmelreich, das ist mein Lohn.
Ich werde alle töten, die ohne Glauben sind,
in ihrem Blute waten, das auf den Boden rinnt.

nach oben

MAIKÄFER FLIEG

Die rote Sonne tief im Westen
in ihrem Blut ertrinkt.
Der Kranich mit seinen Schwingen
wie zum Abschied winkt.
 
Langsam sinkt die Nacht hernieder,
durch die Bäume weht der Wind.
Jeder spürt: ein Sturm wird kommen
und ein kleines Mädchen singt:

Maikäfer flieg, der Vater ist im Krieg,
die Mutter ist in Pommerland,
Pommerland ist abgebrannt
im Feuer? abgebrannt im Feuer...

Ins Rot getaucht sind jetzt die Auen,
Flammen lodern am Horizont.
Immer näher kommt das Grauen,
man hört das Donnern von der Front.

Nun gibt es kein Entrinnen mehr,
Angst erstickt jetzt jeden Schrei.
Der Krieg stopft sich den fetten Wanst,
zermalmt mit Kiefern sie zu Brei.

Maikäfer flieg, der Vater ist im Krieg,
die Mutter ist in Pommerland,
Pommerland ist abgebrannt -
im Feuer? abgebrannt im Feuer...

Mann für Mann die Reihen fallen,
ohne Gnade ausradiert.
Es regnet Blut aus dunklen Wolken,
Asche nun das Land verziert

Über Wege, fern der Heimat,
die Hoffnung - ein verlorener Traum,
wälzt sich nun ein Strom aus Menschen,
entwurzelt wie ein alter Baum.

Maikäfer flieg, der Vater ist im Krieg,
die Mutter ist in Pommerland,
Pommerland ist abgebrannt -
im Feuer? abgebrannt im Feuer...

nach oben

MEIN KLEINER SOLDAT
 
Heute bin ich zu dir gekommen,
ich trete ein in dein junges Glück.
Du wirst von mir ein neues Spiel bekommen,
das alte nehme ich gern zurück.

Ich führe dich in eine andere Welt,
wo nur das Spiel des Todes zählt.
 
Du wirst mein kleiner Soldat,
der nicht mehr spielen mag.
Du wirst mein kleiner Soldat,
der nur noch Lust am Töten hat

Ich werdŽ dich jetzt zum Manne machen,
die Zeit der Träume ist vorbei.
Ich zeigŽ dir all die neuen Sachen -
Ich werdŽab nun dein Vater sein.

Und fühlst du weder Schmerz noch Leid,
dann bist du zum Töten bereit

Du bist mein kleiner Soldat,
der nicht mehr spielen mag.
Du bist mein kleiner Soldat,
der nur noch Lust am Töten hat.

nach oben

TOTENTANZ

Des Nachts die dumpfen Glocken
durch Nebelschwaden klingen
und alle, die in Gräbern schreien,
sich stöhnend ganz nach oben ringen.
Es fällt ein Ast, Tore kreischen durch die Nacht,
Kälte kriecht aus bleichen Knochen,
Angst umhüllt den Sarg mit Macht.
Kommt, Ihr Sterblichen, da hilft kein Klagen,
ihr tanzt einen Reigen bis in den Tod.

Laßt uns tanzen, ich schlag dazu den Takt,
ganz wild tanzen, bis auf die Knochen nackt.

Sie tanzen alle wild, Wind zerzaust das Haar,
Höllenlärm im Takte schwillt,
immer lauter wird der verdammten Schar.
Es zucken die Gebeine,
Wolken erzittern im Blitzegelicht,
Schädel glänzen von kaltem Schweiß,
bleiche Gestalten halten Gericht.
Kommt, Ihr Sterblichen, da hilft kein Klagen,
ihr tanzt einen Reigen bis in den Tod.

Laßt uns tanzen, ich schlag dazu den Takt,
ganz wild tanzen, bis auf die Knochen nackt.

Die Nacht zieht weiter, es flieht die Zeit,
der Totentanz sich schnell zerstreut.
Stille öffnet nun die Gräber aus kaltem Stein,
Mondlicht leuchtet fahl auf moosbedecktes Menschengebein.

Laßt uns tanzen, ich schlag dazu den Takt,
ganz wild tanzen, bis auf die Knochen nackt.

nach oben

AM GRAB
 
Seit jenem Tag, als es geschah,
ist nichts mehr so, wie es mal war.
Es war nur ein Schritt zu weit,
du ließt dich fallen in die Dunkelheit.

Jetzt steh ich hier an deinem Grab
mit Tränen im Gesicht.
Als du gingst, verlor die Welt
im Stundenschlag ihr Licht.

Es bleibt nur Schmerz, der mich erstickt
und mich verfolgt dein leerer Blick.
Jetzt wird es mir endlich klar:
Das ist kein Traum, denn du bist nicht mehr da.

Jetzt steh ich hier an deinem Grab
und frage mich: Warum???
Doch darauf gibt es keine Antwort mehr,
denn du bleibst für immer stumm.

nach oben

 

Copyright 2008 Macbeth all rights reserved. Macbeth on MySpace

english